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14. Januar 2026Weihnachtsgruß 2025 | Oberbürgermeister Christoph Traub
Weihnachten bringt es auf den Punkt – das Jahresende ist mehr als die Ansammlung von Tagen
Die Weihnachtskarte von Till bringt das bevorstehende Weihnachtsfest für das Jahr 2025 für mich buchstäblich auf den Punkt. Deshalb habe ich seine Weihnachtskarte zu meiner Weihnachtskarte gemacht, mit der ich Ihnen nun ein frohes Fest wünsche.
Eine Punktlandung könnte man sagen, weil mich die Gestaltung von Till in der Sekunde, in der ich die diesjährige Prämierung vornehmen durfte, punktgenau angesprochen hat.
Weihnachten ist der Ausgangspunkt, nicht der Schlusspunkt
Weihnachten ist nach christlicher Tradition und der biblischen Überlieferung das Fest der Geburt Jesu Christi. Damit verbinden sich Ausgangspunkt, Freude und Hoffnung. Ausgangspunkt schon damals vor mehr als 2000 Jahren, weil ein neues Menschenleben in diese Welt kam. Freude, weil trotz widriger Umstände und einer Flucht und Geburt im Stall, das Leben des Kindes mit seinen Eltern einen guten Auftakt fand. Und Hoffnung, weil diesem Kind vom Himmel auf Erden Großes vorausgesagt wurde und seine Geschichte bis heute Menschen zusammenführt.
Weihnachten ist nie punktgenau
Die Tage und Wochen vor Weihnachten sind dicht gedrängt, gehetzt und lassen uns wenig spüren von der Ruhe, dem Glanz und der Wärme im ursprünglichen Stall.
Wir fragen uns oft: „Wie sollen wir das Weihnachtsfest überhaupt erreichen?“
Till schafft das mit seiner Karte. Jeder einzelne Farbpunkt fällt auf Weihnachten. Nicht immer zielgenau. Scheinbar nicht immer rechtzeitig und auch nicht immer in der richtigen Stärke. Aber immer im Bild. Immer zu Weihnachten und so, dass jeder Einzelne ankommt. Im Christbaum, in den Geschenken, in einem Schneemann mit Hut, neben dem ein Adventskranz steht. Oder der für mich in seiner vielfältigen Punkteansammlung auch einfach ein Mensch sein könnte, der an der Krippe steht. Ich vielleicht – oder Sie.
Weihnachten darf nicht Schlusspunkt sein
Oftmals verhalten wir uns vor Weihnachten so, als gäbe es in den Tagen danach nichts mehr zu erledigen – als müsse alles vorher noch geschafft sein. Doch so ist Weihnachten nicht. Weihnachten ist nicht das Ende, nicht der Schlusspunkt. Weihnachten öffnet, gibt Perspektive, gibt Halt und Zuversicht.
Jeder Punkt auf Tills Karte hat seinen Platz gefunden. Jeder Punkt gibt dem Punkt neben sich einen Platz. Jeder Punkt bringt sich ein und lässt ein Bild entstehen, das alle verbindet.
Die Karte von Till zeigt mir, dass es viele Punkte braucht, um ein Bild zu zeichnen. Sie zeigt mir auch, dass jeder Punkt seinen Platz, seine Bedeutung und seine eigene Ausstrahlung hat. Dass Weihnachten ein vielfaches Bild ist – und doch von einem durchzogen: dem Licht. Ganz gleich, von wo es ausgeht.
Uns allen wünsche ich, dass wir während der bevorstehenden Weihnachtstage solche guten Punkte erfahren und wahrnehmen dürfen – in Menschen, in Begegnungen, in Nachrichten und Botschaften, in Wünschen und natürlich auch in Geschenken.
Zum ausgehenden Jubiläumsjahr unserer Stadt wünsche ich uns allen die Wahrnehmung, dass wir in Filderstadt in guter Weise eingegliedert und verbunden sind – und dass wir alle zum gelingenden Bild unserer gemeinsamen Stadt beitragen.
Till bringt es auf den Punkt: Weihnachten ist Hoffnung und Zuversicht.
Ihnen allen, Ihren Familien und Ihren Nächsten wünsche ich ein frohes, besinnliches und gesegnetes Weihnachtsfest sowie einen guten und gesunden Jahreswechsel.
Ihr
Christoph Traub
Oberbürgermeister





