Neujahrsempfang der Stadt Filderstadt in der FILharmonie Filderstadt

Rede zum Volkstrauertag – Sonntag, 17. November 2019
19. November 2019
Neujahrsempfang der Stadt Filderstadt in der FILharmonie Filderstadt, 12. Januar 2020
18. Januar 2020

Neujahrsempfang der Stadt Filderstadt in der FILharmonie Filderstadt

14. Januar 2018
Begrüßung und Neujahrsrede Oberbürgermeister Christoph Traub
(es gilt das gesprochene Wort)

Sehr geehrter Herr Bundestagsabgeordneter Gastel,
sehr geehrter Herr Bundestagsabgeordneter Dr. Schmid,
sehr geehrter Herr Bundestagsabgeordneter Hennrich,
sehr geehrte Stadträtinnen und Stadträte des Gemeinderates der Stadt Filderstadt,
sehr geehrte Mitglieder der Regionalversammlung und des Kreistages,
geschätzte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung,
sehr geehrte Repräsentanten der Vereine, Kirchen und Organisationen in Filderstadt,
sehr geehrte Vertreterinnen und Vertreter der Presse,
meine sehr geehrten Damen und Herren, liebe Gäste,

auch von dieser Stelle aus wünsche ich Ihnen, sofern wir uns gerade draußen im Foyer nicht persönlich begegnet sind, alles Gute für das jetzt erst wenige Tage alte Jahr 2018. Das Gute, das wir uns in diesen Tagen gegenseitig wünschen, möge uns allen in diesem Jahr lange erhalten bleiben.
In diesen Wunsch schließe ich auch all jene Einwohnerinnen und Einwohner Filderstadts mit ein, die heute nicht hier sein können.

Vielen Dank den beiden Spielmannszügen der Abteilung Bernhausen und der Abteilung Bonlanden unserer Freiwilligen Feuerwehr, dass sie heute ihr Mitwirken möglich gemacht und wieder den musikalischen Auftakt übernommen haben. Sie geben damit beispielhaft die Taktzahl und den Rhythmus für das bevorstehende Jahr voraus. Ihnen, die sie hier auf der Bühne stehen, stellvertretend für alle Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden vielen Dank auch für ihr beherztes Eingreifen ohne Instrument das ganze Jahr über. Wir konnten dies bereits in den ersten zwei Wochen dieses Jahres bei Sturm-, Wasser- und Brandereignissen feststellen, dass wir mit ihnen allen, darin eingeschlossen die weiteren Hilfsorganisationen wie das DRK, gut ausgebildete Menschen am richtigen Platz haben.

Wenn wir uns gerade zu Jahresbeginn manchmal auch floskelhaft Gesundheit, Erfolg, Zufriedenheit und Glück zusprechen, müssen wir im Jahresverlauf oftmals feststellen, dass wir deren Erhalt oder deren Eintreten nur wenig beeinflussen können. Im Sinne des heutigen Rück- und Ausblicks wünsche ich uns gemeinsam, dass wir uns 2018 jedenfalls den Respekt davor erhalten, dass Gesundheit, erfolgreich sein oder Erfolg haben, zufrieden sein und in Frieden leben, Glück haben und Glück zu erleben keine Selbstverständlichkeiten sind. Dort, wo es uns jeweils geschenkt wird, ist es ein hohes Gut und sollte als solches angesehen werden.

Sie alle heiße ich herzlich willkommen und freue mich, dass sie in so großer Zahl meiner Einladung zum diesjährigen Neujahrsempfang der Stadt Filderstadt hierher in die Filharmonie gefolgt sind.

Bitte lassen Sie mich an dieser Stelle zwei Herren aus der Stadtverwaltung namentlich begrüßen. Dies sind Herr Löffler, der seit nunmehr 25 Jahren und damit quasi seit dem Spatenstich dieses Hauses als Geschäftsführer die Geschicke der Filharmonie als Kultur-und Kongresszentrum verantwortet. Im weiteren Herr Pflug, schon weit länger als das Existieren dieses Hauses im Kulturbereich für die Stadt Filderstadt tätig, entsandt aus dem ehemaligen Kulturamt hierher und damit eine Art Kulturatasché Filderstadts.

Beide sind heute in ihren jeweiligen Funktionen letztmals Gäste und zugleich Raumgeber unseres Neujahrsempfangs. Herr Löffler, weil er im Frühjahr in den verdienten Ruhestand wechselt und Herr Pflug, der zeitgleich in eine andere Stadt wechselt, um auch dieser Kultur beizubringen.

Sehr geehrter Herr Löffler, sehr geehrter Pflug, auch wenn heute nicht Tag ihrer Verabschiedung antsteht, so bin ich dennoch der Auffassung, dass der heutige Neujahrsempfang und dieses volle Haus einen würdigen Rahmen bildet, ihnen beiden in ihrer jeweiligen Funktion Dank zu sagen und auch Anerkennung auszusprechen im Namen der Stadt Filderstadt, der Bevölkerung aber auch von mir persönlich für ihr kreatives Wirken und Schaffen, die Gestaltung einer mehr als beispielhaften Aufbauarbeit und das Herausbilden eines wahren Identifikationspunktes unserer Stadt, der die Filharmonie heute nach fast 25 Jahren ist. Sie haben die Filharmonie als Einrichtung der Stadt Filderstadt zu Auszeichnungen geführt und übergeben – wenn es dann soweit ist – ein buchstäblich ausgezeichnetes Kultur- und Kongresszentrum. Ihrer Verabschiedung will ich heute nicht vorgreifen, möchte Ihnen dennoch heute meinen besonderen Dank aussprechen.

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

ich weiß nicht, mit welchen Erwartungen, Vorsätzen oder auch Fragestellungen sie in das neue Jahr gestartet sind. Vielleicht haben sie dies ähnlich formuliert wie einst Erich Kästner:

„Wird ́s besser?
Wird ́s schlimmer?“
fragt man alljährlich.
Seien wir ehrlich:
Das Leben ist immer
lebensgefährlich.
(Erich Kästner)

Lebensgefährlich wird es heute, so hoffe ich, nicht. Dennoch hoffe ich, dass es uns gelungen ist, ein für sie interessantes Programm zusammenzustellen.

Ich freue mich, dass wir für die musikalische Umrahmung des heutigen Neujahrsempfangs neben den bereits erwähnten Spielmannszügen unserer freiwilligen Feuerwehr die beiden Sängerchöre des Sängerkranz Bonlanden und der Sängerlust Harthausen gewinnen konnten, obwohl sie beide ein anstrengendes und aufopferungsvolles Jubiläumsjahr hinter sich und einen Konzertauftritt mit den Sängerchören der weiteren Stadtteile vor sich haben. Der Sängerkranz Bonlanden, den wir unmittelbar im Anschluss an meine Begrüßung mit zwei Stücken hören werden, ist der älteste Verein Filderstadts. Der Sängerkranz Bonlanden feierte im vergangenen Jahr sein 150-jähriges Bestehen. Der Verein Sängerlust Harthausen kann auf sein Fest zum 90-jährigen Bestehen im vergangenen Jahr zurückblicken. Sie werden wir im Anschluss an die Talkrunde hören.
Beiden Chören möchte ich angesichts der Jubiläen im vergangenen Jahr und auch namens der weiteren Chöre in Filderstadt meine Anerkennung und Wertschätzung für ihre Arbeit und das nicht immer leichte Aufrechterhalten des Chorgesangs zum Ausdruck bringen.
Sie werden jeweils zwei Stücke vortragen und wir als Zuhörer werden merken, welches Gut wir mit den ehrenamtlichen Sängerinnen und Sängern in Filderstadt haben.

Zwischen den beiden Chorauftritten wird meine Persönliche Referentin Frau Schweizer Ihnen in der im vergangenen Jahr etablierten Talkrunde wiederum drei Personen vorstellen, die für Organisationen, Jubiläen und ehrenamtliches Engagement in Filderstadt stehen.
Im Anschluss folgt dann mein Ausblick auf das Jahr 2018 mit einem sehr kurz gehaltenen Rückblick auf 2017, denn dafür erhalten Sie wie im vergangenen Jahr im Anschluss an die Veranstaltung die von unserem Stadtarchivar Dr. Back erarbeitete Jahreschronik.
Freuen Sie sich nun gemeinsam mit mir auf den Sängerkranz Bonlanden und dann im Anschluss auf die Überraschungs-Gäste unserer diesjährigen Talkrunde.

– TALKRUNDE – Moderation: Ellen Schweizer

Meine sehr geehrten Damen und Herren,
vielen Dank den Sängerinnen und Sänger des Vereins SängerLust Harthausen. Besonderer Dank aber den Vorsitzenden der beiden Gesangsvereine, Herrn Balz aus Bonlanden und Herrn Besch aus Harthausen, dass Sie unsere Anfrage so positiv aufgenommen haben. Ich bin mir durchaus darüber im Klaren, dass es nicht einfach ist, sich in der Zeit nach einem anstrengenden Jubiläumsjahr und in der Vorbereitung auf ein wichtiges Konzert auf eine derartige Zwischenstation einzulassen. Dass sie dies gemeinsam getan haben, spricht für ihre Liebe und ihr Engagement für den Chorgesang, die Qualität in ihren Chören und ihr umfassendes Repertoire.

Und wie gelingt nun die Überleitung von erfolgreichem Chorgesang zu einer Neujahrsrede. Ich bleibe bei Erfolgen und beginne mit kurzen Schlaglichtern, die wir für Filderstadt im Rückblick auf 2017 festhalten können und die über das hinausgehen, was sie in der Jahreschronik 2017 finden werden.

• 2017 sind 3.646 Frauen, Männer und Kinder in Filderstadt zu- und 3.377 weggezogen. 1.724 sind innerhalb von Filderstadt umgezogen.
• Wir konnten im vergangenen Jahr 4.349 Betriebe in unserer Stadt zählen.
• An den Arbeitstagen in 2017 sind jeweils 11.070 Menschen nach Filderstadt eingependelt und 15.007 ausgependelt.
• Unsere Filderstadtwerke können bereits 207 private Filderstromer zählen.
• Insgesamt 1.061 Altersjubilaren konnten wir in 2017 per Brief zum Geburtstag gratulieren.
• 436 Kinder wurden durch ihre Geburt zu Filderstädtern
• Unser FilderStadtMuseum begrüßte 2017 2.407 Besucherinnen und Besucher.
• Bei den Veranstaltungen von „Filderstadt kennen lernen“ haben sich 211 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu Rundgängen und Besichtigungen angemeldet.
• Die städtische Artothek hat 2017 insgesamt 411 Kunstwerke verliehen.
• Die Kilometerleistung aller Ausdauergeräte im Fildorado betrug 2017 insgesamt
77.925 Kilometer. Man ist dort also 2 Mal um die Welt gefahren oder gelaufen.

Dieser kurze Abriss in zehn Schlaglichtern steht stellvertretend für die Vielfalt der Themen, die angelegt sind und uns auch 2018 weiter beschäftigen werden. Die Aufzählung steht gleichermaßen für die immer schneller werdende Dynamik in unserer Welt und die Projektvielfalt in unserer Stadt, die wir scheinbar ohne ihrer jeweiligen Bedeutung angemessene Zäsur aneinanderreihen. Wir müssen uns auch die Frage stellen, ob wir uns der wahren Bedeutung dessen, was wir derzeit in unserer Stadt alles umsetzen können, bewusst sind.

Und gleichzeitig weisen manche Inhalte auch mahnend darauf hin, dass in allem der einzelne Mensch auch noch vorkommen und bestehen können muss.

In diesem Spannungsfeld versuche ich sie heute nicht anhand der drei bevorstehen- den Großereignisse Olympische Winterspiele, royale Hochzeit und Fußballweltmeisterschaft, sondern anhand von drei Liedstrophen durch meine Neujahrsrede zu leiten. Getreu den Jubiläumschören, die wir heute schon auf der Bühne gehört haben, wird eine Liedstrophe dem Jubiläumskonzert des Sängerkranz Bonlanden entnommen sein, eine zweite dem Jubiläumskonzert der SängerLust Harthausen und die dritte stammt von einem jungen Künstler, der diese 2017 in die Hitparaden gebracht hat.
Ein Jahr in Zahlen zu beschreiben ist einfach, denn diese sind zumeist schlichte Ergebnisse, statistische Werte oder hochgerechnete Größen. Und dennoch sind sie wichtig, weil sie Grundlage und Ausgang dafür sind, mit welchen Gefühlen und Empfindungen wir das neue Jahr angehen.

Filderstadt hat für 2018 eine einzigartige, ja eine einzigartig gute Ausgangssituation. Nach 2015 und 2016 konnten wir in 2017 im dritten Jahr in Folge Gewerbesteuerszahlungen von mehr als 30 Millionen € verbuchen. Doch nicht nur diese bislang nie da gewesene wirtschaftliche Größe spricht für sich, sondern sie bildet die Grundlage dafür, dass mehr als 930 Beschäftigte der Stadtverwaltung motiviert und engagiert ihre Aufgaben für die Bevölkerung wahrnehmen können. Und diese wirtschaftliche Stärke ermöglicht uns im Weiteren, ein Wesensmerkmal unserer Stadt zu unterstützen, welches wir in vielen innovativen, überzeugten und mit hoher Qualität im Ehrenamt in Vereinen, Kirchen und Organisationen sowie im bürgerschaftlichen Engagement arbeitende Menschen haben.

Und dennoch merken wir trotz dieser guten Ausgangssituation, dass diese allein nicht trägt. Wir merken bis hinein in unsere Stadt, dass uns nicht loslässt, was in unserer

Welt passiert und was vielen Menschen in diesen Tagen Angst macht, sie zumindest unsicher werden lässt.
Vielleicht sehnen sie sich auch nach dem, was Friedrich Silcher 1839 wie folgt in Liedform formuliert hat:

„Hab oft im Kreise der Lieben
im duftigen Grase geruht
und mir ein Liedlein gesungen,
und alles war hübsch und gut.“

1. Strophe aus
„Hab oft im Kreise der Lieben“
Melodie: Friedrich Silcher (1789-1860), Nr. 1 aus op. 34, 1839
Text: Adalbert von Chamisso (1781-1838), 1829

Ich glaube nicht, dass in dieser Liedstrophe ein romantischer Tagträumer beschrieben wird. Vielmehr erkenne ich darin das Sehnen nach einem Ort auf der Welt, der eben die angesprochene Ruhe und das Gute birgt.
Wir sehen unsere Welt heute mehr als in den vergangenen 30 Jahren in Bewegung. Politische Botschaften werden auf 140 oder jetzt 280 Zeichen verkürzt und wir alle, aber insbesondere junge Menschen, die nach 1990 geboren sind, erfahren erstmals, dass sich unsere Nachbarstaaten nicht zu Europa bekennen, sondern davon lossagen und sie müssen sich erstmals damit auseinandersetzen, dass ein amerikanischer Präsident davon spricht, den Finger permanent an einem atomaren Schaltknopf zu haben.

Ich möchte keinesfalls am heutigen Vormittag, wenn sie gegebenenfalls eine launige Rede erwartet haben und dafür gibt es an der ein oder anderen Stelle vielleicht noch Raum, Pessimismus verbreiten. Aber ich bin der festen Überzeugung, dass wir Realitäten beschreiben müssen und die damit einhergehenden Gefühle aufgreifen, wenn wir Menschen in unserer Stadt verstehen, politisches Handeln danach ausrichten und damit unsere Stadt für die Zukunft gestalten wollen.
Ich freue mich deshalb ungemein, dass wir in unserer Stadt fest verankerte Städtepartnerschaften haben. Nicht nur auf dem Papier, sondern in Freundschaften und Beziehungen zwischen den Menschen unserer jeweiligen Partnerstädte. Vielen Dank an die deutsch-französische Gesellschaft und die deutsch-britische Gesellschaft sowie die vielen Gastfamilien, die sich seit Jahrzehnten dieser Aufgabe stellen. Danke aber auch den Schulleiterinnen und Schulleitern, die die nicht immer ganz einfache Aufgabe der Schüleraustausche organisieren und mit immer neuen Impulsen versehen.
Unsere Musikschule unterhält in guter Weise internationale Beziehungen, wir haben Vereine in unserer Stadt, die die Internationalität bspw. im Sport pflegen und solche, die die Entwicklungshilfe unterstützen.

Bei all dem was vorher gegebenenfalls negativ angeklungen ist, werte ich es aufgrund des Engagements in unserer Stadt als gutes Zeichen, dass ich im vergangenen Jahr in unserer Partnerstadt La Souterraine zum Gedenken am 8. Mai eingeladen war, wir die Beziehungen zu unserer zweiten französischen Partnerstadt Dombasle neu beleben, den wissenschaftlichen Austausch mit der Partnerstadt Poltawa fortsetzen und jetzt auch bereits mit unserer Partnerstadt Oschatz die für uns in Deutschland wichtigen Gedenktage im Jahr 2019 und 2020 zur Erinnerung an den Fall der Mauer und die Wiedervereinigung inhaltlich vorbereiten können. Im Weiteren steht unsere Partnerschaft mit Selby trotz Brexit auf einer stabilen Grundlage.
All dies zeigt, dass in Filderstadt die gute Grundlage und der richtige Geist für eine weltoffene und für die Belange der Demokratie sich einsetzende Stadt herrschen.

Ich lade Sie heute ausdrücklich dazu ein, daran in 2018 festzuhalten. Gerade auch deshalb, weil wir am 11. November 2018 an den vor dann 100 Jahren zu Ende gegangenen 1. Weltkrieg erinnern werden, der viel Leid und Not in die Welt und Europa aber auch ganz konkret in unsere Stadt und ihre Stadtteile gebracht hat. Im Ersten Weltkrieg sind aus den fünf Orten insgesamt 316 Soldaten gefallen.
Angesichts der aktuellen Ereignisse in unserer Welt verstehen wir, dass sich der Dichter des Liedtextes nach einem Ort sehnt, an dem man zur Ruhe kommen kann.

Alles ist hübsch und gut, das Verlangen nach einem Ort, an dem man Frieden finden kann. Ich komme damit zurück auf die eingeblendete Liedstrophe.

Die Liedstrophe lässt uns nicht nur in die Geschichte und in die Welt blicken, sie beschreibt vielmehr die nächste Umgebung. Und das ausgehend von tragfähigen menschlichen Bindungen bis hin zu einem wohltuenden Ort.
Oder in drei Worten ausgedrückt, die mir in vielen Gesprächen, jetzt gerade am Jahresanfang genannt werden. Nämlich: Heimat, Sicherheit und Verlässlichkeit.
Heimat, nicht im Sinne einer schwarz-weißen Bergsteigerromantik, sondern in dem Sinne, einen Platz zu haben, von dem aus Orientierung im Privaten wie Beruflichen möglich ist und für dessen Erhalt auch seiner natürlichen und landschaftlichen Umgebung man sich einsetzt.
Sicherheit, nicht im Sinne einer unmittelbaren Bedrohung, sondern mit ungewissem Blick an andere Orte und in der Hoffnung, dass sie dort wieder erlangt werden kann und bei uns stabil bleibt.
Verlässlichkeit nicht in dem Sinne, dass aus einer Infrastrukturdrehscheibe nicht ein Filderbahnhöfle oder aus einer Bundestagswahl keine Regierung wird, sondern im Sinne von Vertrauen, Orientierung und Stabilität.

Dieses Verlangen haben auch die Menschen, die seit Ende 2015 in unsere Stadt gekommen sind. Mit Blick auf das Jahr 2018 und dem Beschreiben der wesentlichen Aufgaben, wird die Integration dabei weiterhin einen wesentlichen Umfang einnehmen.
Ich danke den Menschen, die sich in ganz überwiegender Zahl ehrenamtlich in diese Aufgabe einbringen und uns überhaupt erst in die Lage versetzt haben, diese Aufgabe annehmen und in so guter Weise wie bis heute bewältigen zu können. Wir können heute feststellen, dass die ersten Schritte getan sind und dass wir uns nunmehr mit Nachdruck an die wesentlich wichtigere Aufgabe der Integration machen müssen. Hierbei insbesondere in den Feldern Sprache, Wohnraum und Arbeit.

Der Gemeinderat wird sich im Februar damit befassen, wie wir zukünftig mit der Frage der Wohnraumentwicklung umgehen. Nach meiner persönlichen Auffassung müssen wir im Sinne einer gelingenden Integration und mit Blick auf unsere gesamte Stadtgesellschaft im Jahr 2018 die Kehrtwende schaffen von großen Unterkünften zu der Schaffung von Wohnraum. Und dies im Weiteren mit Blick auf alle Menschen, die in unserer Stadt nach Wohnraum suchen und ihn sich nicht oder nicht mehr leisten können. Diesen Weg hat uns im Übrigen der Gesetzgeber auch vorgegeben, denn die Errichtung von großen Unterkünften wird finanziell weder vom Land noch vom Bund mehr gefördert.
Und wenn wir es als kommunale Aufgabe erachten, Menschen, die in Not sind, Wohnraum und Unterstützung zur Verfügung zu stellen, dürfen wir nach meiner Auffassung keine parallelen Hilfesysteme aufbauen, sondern müssen Ansätze finden, gleichermaßen zu helfen, egal ob eine Notlage irgendwo in der Welt entstanden ist oder hier vor Ort.
Um auf die Liedstrophe zurückzukommen, meine ich, dass sich die Menschen nach den Anstrengungen der vergangenen drei Jahre auch in diesem Sinne nach Gutem und Ruhe und damit auch Normalität sehnen.

Nicht nur, wenn wir auf die Aufnahme von Geflüchteten schauen, sondern in das gesamte Sozialwesen unserer Stadt, können wir für Filderstadt feststellen, dass unser Gemeinwesen von einem sehr hohen Maß an Zusammenhalt und Solidarität geprägt ist.
Die Hilfsorganisationen wie die Feuerwehren und das DRK habe ich eingangs bereits erwähnt. Darüber hinaus die Vereine und Organisationen der Nachbarschaftshilfe, der Krankenpflegevereine, verschiedener Seniorengruppen, Kirchengemeinden aller Konfessionen, die sich Menschen aller Altersgruppen annehmen, nicht zu vergessen die verschiedenen Einrichtungen unserer Stadtverwaltung. Es gibt in Filderstadt ein breites und gerade auf Ehrenamtsbasis uneigennütziges Engagement.

Gerade weil soziale Netzwerke heute in Verruf geraten, möchte ich dieses soziale Netzwerk, das in Filderstadt ohne App funktioniert, sondern von Menschen, deren weitem Herz und einem guten Geist getragen ist, herausstellen.
Ihnen danke ich für ihren unermüdlichen Einsatz und werbe heute Vormittag auch dafür um Verständnis, dass wir als Verwaltung an manchen Stellen nicht in der Geschwindigkeit Schritt halten können, wie sie, an der ein oder anderen Stelle unsere Unterstützung auch berechtigterweise einfordern. Vielen Dank für Ihre Geduld und Ihr Verständnis.
Mit Blick auf die sozialen Netzwerke, die von persönlichen menschlichen Kontakten getragen sind, freut es mich besonders, dass wir beim Wettbewerb des Sozialministeriums Baden-Württemberg „Quartier 2020. Gemeinsam. Gestalten.“ als Preisträger hervorgegangen sind und dabei als eine von drei Kommunen unter 145 Mitbewerbern, die die volle Auslobungssumme in Höhe von 100.000 € erreichen konnten.
Wir werden hier mit Blick auf die Art ihrer Entwicklung unter der Überschrift älter werden im Quartier exemplarisch im Stadtteil Sielmingen Formen und Maßnahmen entwickeln, die wir zukünftig gerade mit Blick auf die älter werdende Gesellschaft in allen Stadtteilen und damit in der Gesamtstadt anwenden wollen.
Ich komme zur nächsten Liedstrophe, Eine Strophe aus dem Jubiläumskonzert der Sängerlust Harthausen. Und bei dieser ärgere ich mich immer, wenn ich morgens in Bonlanden auf meinem Balkon stehe und in Richtung Bombachtal und auch Richtung der Höhen von Plattenhardt schaue, dass bereits ein anderer im Jahr 1927 auf die Liedzeilen kam, die sich bei diesem Anblick schlicht aufdrängen:

„Hörst du La Montanara
Die Berge sie grüßen dich
Hörst du mein Echo schallen
Und leise verhallen
Dort wo in blauer Ferne
Die Welten entschwinden
Möcht‘ ich dich wieder finden
Mein unvergessenes Glück.“

La Montanara (deutscher Titel: Das Lied der Berge)
ist ein 1927 vom Italiener Toni Ortelli komponiertes Lied

Unbestritten und uns allen bestens bekannt – Filderstadt hat einzigartig schöne Stellen. Umgekehrt aber auch noch einige einzigartige Stellen, die schöner werden können.

Beide Denkansätze zu verbinden wird mit den Inhalten, die wir 2017 erarbeitet haben, wesentliche Aufgabe für 2018 sein.
Wir haben 2017 ein Räumliches Leitbild für Filderstadt beschlossen, aus dem insbesondere jetzt im Jahr 2018 der neue Flächennutzungsplan herausgebildet und weiterentwickelt werden soll. Der Gemeinderat wird sich bereits Ende Januar in einer Klausur mit den Inhalten auseinandersetzen, bevor wir dann im Verlauf des Jahres 2018 auch im Sinne der in Filderstadt gut angelegten Bürgerbeteiligung mit der Bevölkerung die Inhalte des zukünftigen Flächennutzungsplanes besprechen werden.

Daneben haben wir im Jahr 2017 mit dem für uns einzigartigen Themis Wahlexperiment einen neuen Auftakt für unser integriertes Stadtentwicklungskonzept und der damit einhergehenden Bürgerbeteiligung genommen. Das Wahlexperiment hat für uns, nachdem annähernd 1.000 Bürgerinnen und Bürger daran teilgenommen haben, wesentliche Themen ergeben, die wir weiter bearbeiten werden. Zudem ist dieses Wahlexperiment auf eine derart landesweite Aufmerksam gestoßen, dass Herr Haigis als Bürgerreferent und ich Anfang Dezember im Staatsministerium eingeladen waren, um unsere Informationen zu teilen. Das Interesse daran ist ungebrochen und wird sich in einem Erfahrungsaustausch im wissenschaftlichen Beirat für Zivilgesellschafte Bürgerbeteiligung des Landes Baden-Württemberg, zu dem wir eingeladen sind, fortsetzen.
Im Kern geht es uns aber darum, die Themen, die uns die Bevölkerung mit auf den Weg gegeben hat, konstruktiv für Filderstadt weiter zu bearbeiten.
In der Schnittmenge zwischen Räumlichem Leitbild und dem Themis Wahlexperiment bin ich froh darum, dass wir im Jahr 2018 aller Voraussicht nach in allen Stadtteilen Filderstadts Stadtteilkonferenzen abhalten können, um die für die Stadtteile wesentlichen Themen mit der Bevölkerung zu besprechen und weiter voranzubringen. Die Stadtteilkonferenzen werden derzeit in sogenannten Fokusgruppen vorbereitet. Die ersten Vorbereitungstreffen haben bereits stattgefunden.

Und wenn wir bei den Bergen, dem Echo und der schönen Landschaft sind, möchte ich auch nicht unerwähnt lassen, dass unser Referat für Wirtschaft und Marketing vor der Sommerpause mit einem Marktforschungsinstitut die Filderstädter Bevölkerung danach befragt hat, was sie in und für Filderstadt als besonders hervorzuheben empfindet. Die Ergebnisse dieser Umfrage werten wir derzeit aus und werden die Ergebnisse noch Ende Januar sowohl dem Gremium des Gemeinderates als auch der Öffentlichkeit vorstellen.

Da ich im Bereich der drei angesprochenen Handlungsfelder aus dem Jahr 2017 einen gewissen Wissensvorsprung habe, kann ich für das Jahr 2018 Vorhersagen, dass uns insbesondere die Frage der Mobilitätsentwicklung und dabei insbesondere die Fortentwicklung des öffentlichen Personennahverkehrs beschäftigen wird, gefolgt von der Frage, wie wir mit der Flächenentwicklung in Filderstadt umgehen und wo die Grenzen unseres Wachstums liegen. Daraus ergibt sich in der Konsequenz das dritte Handlungsfeld, nämlich der Wohnraumentwicklung und damit übergeordnet die zukünftige Entwicklung unserer Stadtgesellschaft.
Den letztgenannten Punkt der Wohnraumentwicklung hat unlängst auch das Gremium unseres Jugendgemeinderates mit aufgegriffen. Dies mit der Fragestellung, wo in Filderstadt zukünftig erschwinglicher und finanzierbar Wohnraum für Jugendliche bzw. junge Erwachsene entsteht, die nach der Schulzeit ihre Ausbildung oder Studium beginnen und gerne hier in Filderstadt wohnhaft bleiben möchten.
Dies führt mich zu der bereits angekündigten dritten Liedstrophe, die den Jugendlichen und jungen Erwachsenen Besuchern am nächsten sein dürfte:

„Egal was kommt,
es wird gut, sowieso,
Immer geht ne neue
Tür auf, irgendwo.
Auch wenn’s grad nicht
so läuft, wie gewohnt.
Egal, es wird gut, sowieso.“
Sowieso
Songtext von Mark Forster

Ich komme auf diese Liedstrophe nicht nur, weil ich zuletzt Jugendliche und junge Erwachsene und in diesem Zusammenhang deren Wohnraumanfragen, in denen es ja auch dann um Türen geht, angesprochen habe. Vielmehr denke ich, dass diese Liedstrophe, wenn man sie nicht gerapped oder gesungen hört, auch so manchen altersfortgeschrittenen Erwachsenen anspricht.
Mir als Oberbürgermeister ist es wichtig, dass in dem, was wir als Stadtverwaltung denken und was wir gemeinsam mit dem Gemeinderat voranbringen, Ermöglicher sind. Ich weiß, das ist ein hoher Anspruch, dem man eigentlich nur erliegen kann, weil die Messlatte auf einem uneingeschränkt hohen Niveau zu liegen scheint.
Mir geht es mit dieser Zielvorgabe aber nicht darum, die Bäume in den Himmel wachsen zu lassen, sondern eine Grundhaltung zu formulieren. Und die Grundhaltung einer Ermöglichung unterscheidet sich deutlich von der eines Verhinderers auch und gerade wenn ein Ermöglicher eben nicht alles möglich machen kann, aber zumindest die Grundhaltung es möglich machen zu wollen und nach Wegen zu suchen, spürbar und abnehmbar ist.
Für diese Grundhaltung werbe ich persönlich sowohl innerhalb der Verwaltung als auch außerhalb. An dieser Stelle merke ich aber auch an, dass diese Grundhaltung weder Gesetze noch Regeln außer Kraft setzt.

Angesichts dieser Grundhaltung und dieses Bemühens wird aber noch nicht gleich alles gut und schon gar nicht sowieso alles gut.
Mit Blick auf die künftigen Generationen müssen wir aber die entsprechenden Anlagen und Voraussetzungen schaffen.
Den Bereich der Stadtentwicklung habe ich bereits angesprochen.

Im Zusammenhang mit den derzeit laufenden Haushaltsplanberatungen werden wir mit dem Gemeinderat gemeinsam nochmals die Kinderbetreuungssituation und insbesondere eine weitere Kinderbetreuungseinrichtungen im Stadtteil Bernhausen in den Blick nehmen. Im Weiteren haben wir dem Gemeinderat zugesagt, auch die Frage der weitergehenden Flexibilisierung von Betreuungszeiten nochmals eingehend zu erörtern.

Die Schulentwicklung wird uns neben dem bereits begonnenen Neubau für die Gemeinschaftsschule auf dem Schulcampus in Bernhausen auch dazu führen, dass wir den Ausbau des Eduard-Spranger-Gymnasiums voranbringen, um dort eine räumliche Situation zu schaffen, die dem Eduard-Spranger-Gymnasium eine zukunftsfähige Entwicklung ermöglicht.

Türen aufstoßen wollen wir auch im Bereich der Digitalisierung. Und hier lenke ich den Blick auf die Gesamtstadt. Wir haben hierzu bereits ein Gutachten in Auftrag gegeben, das uns in die Lage versetzen soll, die weitere Entwicklung für Filderstadt in zielstrebiger Weise voranzubringen.
Egal, es wird gut, sowieso, gilt in absolut positiver Weise für unseren Eigenbetrieb der Stadtwerke. In 2017 ist es uns gelungen, neue Geschäftsfelder einzugliedern, die Stadtwerke vom äußeren Auftritt her zukunftsorientiert aufzustellen, den Rekommunalisierungsprozess voranzubringen und letztlich auch die Standortfrage zu klären. Ich hoffe und freue mich darauf, dass wir noch im Jahr 2018 gerade mit dem Neubau des Stadtwerkegebäudes auch sichtbar vorankommen können, damit dieser neue Standort Symbol und zugleich Motivation für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und für die Bevölkerung wird, dass wir mit unseren Filderstadtwerken eine gute, versierte und ve lässliche Versorgungseinrichtungen in vielerlei Hinsicht vor Ort haben. Auch dies ist ein Mehrwert für jeden einzelnen Bürger und jede einzelne Bürgerin hier in Filderstadt. Über die jugendliche Liedstrophe komme ich zum Jugendgemeinderat, der im vergangenen Dezember neu gewählt worden ist. An dieser Stelle nochmals an alle gewählten Jugendlichen meinen herzlichen Glückwunsch. Es ist gut zu sehen, dass sich Jugendliche für Jugendliche einsetzen und damit erste Schritte in der Kommunalpolitik aber noch viel mehr in der Verantwortung für ihre Stadt gehen.

Die neuen Jugendgemeinderätinnen und Jugendgemeinderäte werden sich am kommenden Wochenende in einer Klausur auf die bevorstehende Amtszeit vorbereiten und unmittelbar davor, nämlich am kommenden Mittwoch, in einer konstituierenden Sitzung des Jugendgemeinderates hier nebenan im Z in ihr Amt eingesetzt werden.

Auch ihnen wünsche ich, dass Türen für die Belange der Jugendlichen in Filderstadt aufgehen.

Meine sehr geehrten Damen und Herren, egal was kommt, es wird gut, sowieso. Die Liedstrophe eines durchaus sprachbegabten jungen Mannes. Er formuliert nicht „alles wird gut“ oder „alles ist gut“. Er formuliert auch nicht, dass alles trotzdem gut wird.
Nein, er formuliert: es wird gut sowieso. Weil er darauf vertraut, dass die Grundlagen des Guten angelegt sind.

Derart gute Grundlagen sehe ich auch für uns hier in Filderstadt. Weil viele Menschen und Gruppen in der Verwaltung, im Gemeinderat, im Ehrenamt und Bürgerschaft sowie in Unternehmen daran arbeiten. Sie alle tragen zum Gelingen unseres Gemeinwesens bei.
In diesem Sinne danke ich heute allen, die mit Blick auf das Gute in und für unsere Stadt Filderstadt Verantwortung tragen und unser Gemeinwesen unterstützen. Bitte sehen Sie es mir nach, wenn ich heute im Verlauf meiner Rede nicht alle erwähnen konnte. Fühlen Sie sich bitte darin eingeschlossen.

Ich danke allen Stadträtinnen und Stadträten, den Jugendgemeinderätinnen und Jugendgemeinderäten, den Vereinen und Gruppierungen, den Kirchengemeinden und kirchlichen Gemeinschaften, allen Organisationen, den Landwirten für ihre Arbeit sowie allen, die sich in Ehrenämtern für das Allgemeinwohl engagieren.
Für den heutigen Vormittag danke ich in besonderem Maß den Gästen unserer Talk- Runde. Sie möchte ich gemeinsam mit Frau Schweizer nochmals auf die Bühne bitten, um den Dank auch sichtbar werden zu lassen.
Meine Damen und Herren,
lassen Sie mich den Dank noch abschließen.

Ich danke allen, die im Großen wie im Kleinen zum Gelingen des heutigen Vormittags beigetragen haben, maßgeblich meinem unmittelbaren Team um Frau Christinger, die alles Organisatorische in Händen hält und meiner Persönlichen Referentin Frau Schweizer für die Vorbereitung und Moderation der Gesprächsrunde.

Mein Dank gilt den Betreuerinnen an der Garderobe und denen in der Kinderbetreuung, ebenso dem Team der FILharmonie.
Ihnen allen Danke ich für Ihr Kommen und wünsche Ihnen bei den jetzt anstehenden Begegnungen gute Gespräche. Bitte denken Sie an die Chronik und gehen Sie auch auf die Bürgerstiftung sowie den Geschichts- und Heimatverein im Foyer zu.

Abschließend wiederhole ich meine Wünsche an Sie für ein gutes Jahr 2018 und danke für Ihre Aufmerksamkeit.

Und bevor ich das Podium verlasse noch eine Anregung, wenn wir uns und Sie sich im Anschluss draußen im Foyer noch zum Gespräch treffen. Sollten Sie jemanden wiedersehen, den sie schon lange Zeit nicht mehr getroffen haben und sie sich nicht gleich wieder erkennen, oder an den Namen des anderen erinnern oder wenn Sie Menschen neu kennenlernen, greifen sie zum Jugendwort des Jahres 2017, das da lautet:

*

Ich garantiere Ihnen, sie wirken damit extrem jugendlich und werden sofort wieder erkannt bzw. sind sofort im Gespräch.

In diesem Sinne Ihnen allen noch gute Gespräche, einen guten Nachhauseweg und einen schönen Sonntag.
Vielen Dank für Ihr Kommen.